moto bike tours germany

Endurotour Ukok / Sibirien

Termin 2018: 18.8. – 28.8.

Das Ukok Plateau ist eine Grassteppenhochebene im Altaigebirge in der Grenzregion von Russland zu China, Kasachstan und der Mongolei. Die Ebene wird auch als „Ort mit magischer Kraft“ bezeichnet und ist einer der geheimnisvollsten Orte im Altai-Gebirge. Hier wird sogar das Schreien als Sakrileg betrachtet. Ukok – bedeutet „das Ende von allem“. Nicht umsonst wurde das Ukok Plateau in das UNESCO Weltkulturerbe eingegliedert, da die Unzugänglichkeit und der mangelnde Einfluß menschlicher Tätigkeit die Natur in ihrer ursprünglichen Form bewahrt hat.

Route und Ablauf:

(die Gesamtdistanz beträgt 2140 km)

 
Tag 1:
Ankunft am Flughafen in Barnaul. Transfer Flughafen – Barnaul Hotel, Abendessen mit Kennenlernen.

Tag 2:
Barnaul – Biysk, Feriendorf „Manzherok“ – 320 km
Besuch des Museums des Chui-Traktes in Biysk.

Tag 3:
Manzherok – Seminsky Pass – Chiket Amans Pass – Chibit – Ortolyk – 430 km
Übernachtung auf dem Campingplatz mit Banja (russische Dampfsauna).

Tag 4:
Ortolyk – Kosh-Agach – Tartakhinskoe See – Jumalinskie Quellen – 170 km
Fahrt durch Chui-Steppe, Kontrolle der Dokumente am Grenzposten (wir betreten die Grenzzone). Abends baden in warmen Radonquellen. Unterkunft in Holzhäuschen.

Tag 5:
Djumalinskie Quellen – Warm Key Pass – Kalguti Fluss – Korsulurpass – Ak-Alaha Fluss – 80 km
Passieren des Warm Key Passes (Höhe 2970m). Sehr große Steine pflastern den beschwerlichen Weg. Erreichen des Ukok Plateaus. Übernachtung in Zelten, negative Temperaturen sind in der Nacht möglich.

Tag 6:
Ak-Alaha Fluss – Bugumuizr Pass – Djazzator Fluss – 80 km
Besichtigung der prähistorischen Felszeichnungen, Passage des sumpfigen Bugumuiz Passes (Höhe 2844m). Übernachtung in dem Feriendorfs „Tor nach Ukok“, mit Banja.

Tag 7:
Rasttag zur freien Verfügung (Wartung der Motorräder durch Mechaniker).
Fahrt zum Karagem-Durchbruch (Schlucht) des Argut-Flusses möglich alternativ Angeln möglich – 110 km
Abends Banja.

Tag 8:
Djazzator Fluss – Kosh Agach – Chibit – 250 km
Rückkehr vom Plateau ins Dorf Chibit, Unterkunft im Feriendorf „Nomad“ mir Banja.

Tag 9:
Chibit – Cherga – Ayas – Altai – Belokurikha – 440 km
Rückreise auf dem Chui-Trakt. Das ist die längste Tagesreise. Zwei Mahlzeiten in Straßencafés, Übernachtung in komfortablen Zimmern des Hotels „Grace“ in Belokurikha.

Tag 10:
Belokurikha – Barnaul – 260 km
Ankunft in Barnaul, Übernachtung im Hotel, Abschiedsabendessen im Biker-Cafe, Aushändigung der Teilnahme-Zertifikate an alle Mitfahrer.

Tag 11:
Transfer nach Barnaul – Flughafen
Flug nach Moskau

Unsere Reiseroute beinhaltet einen großen Enduroanteil und stellt an die Teilnehmer besondere Anforderungen: Geländeerfahrung gepaart mit einer guten Kondition. Als Lohn kann man dann in heilenden Radonquellen schwimmen, Felszeichnungen betrachten, deren Alter auf 14 Tausend Jahre beziffert wird, oder an den Ufern der saubersten Seen fischen um die berühmte Äsche zu fangen.

 

Ukok ist ein „Gebiet der Stille“, das heißt, dass die Nachbarstaaten jeden menschlichen Einfluß verboten haben, um die Natur und die zahlreichen historischen Grabhügel dort zu bewahren. Um dorthin zu gelangen, müssen wir sogar einen Grenzposten passieren.
Die Flora und Fauna des Gebietes ist noch nicht vollständig untersucht, hier gibt es z.B. keine Reptilien. Viele Arten von Tieren und Pflanzen sind im Roten Buch aufgelistet, wie z.B. der seltene Schneeleopard.

Das Klima auf dem mehr als 2000m hohen Plateau ist sehr eigen. Der Wechsel von Sonnenschein auf Regen oder auch umgekehrt kann sehr plötzlich stattfinden.
Eine weitere Besonderheit des Ukok sind die berühmten Skythen Grabhügel. Wegen des Permafrostes sind auch kleinste Details der Bestattungszeremonien lange vergangener Tage erhalten geblieben. In einem der zahlreichen Grabhügel wurde eine perfekt erhaltene Mumie einer jungen Frau entdeckt, die den Namen Prinzessin Ukoka erhielt. Selbst ihre Tätovierungen sind noch sehr gut erhalten.

In dem Grab wurden auch sechs Pferde mit Gurtzeug und Sätteln und ein hölzerner Wagen mit Bronze-Nägeln bestückt gefunden. Das Alter der Funde wird geschätzt auf 5. bis 3. Jahrhundert v. Chr. Die örtliche Bevölkerung nannte die „Altai-Prinzessin“ – die Mutter der Menschheit, die Botin des Himmels. Altai-Schamanen verlangen, dass die Prinzessin wieder in ihrem Grabhügel begraben werden sollte, wodurch Naturkatastrophen verhindert werden sollen.

In der Tat traten im Altai eine Reihe von Naturkatastrophen auf, nachdem man die Mumie gefunden und ausgegraben hatte. Ein Erdbeben, dessen Epizentrum genau unter dem gestörten Grab lag wird durch lokale Schamanen als Rache der Geister, welche aus der Erde gekommen sind, betrachtet.

 

Tourpreis:  € 3100,–   € 2800,-

Im Preis inbegriffen:

  • Motorradmiete (BMW G 650 GS)
  • Motorradversicherung (Vollkasko ohne Selbstbeteiligung)
  • Motorrad-Tourguide
  • Deutschsprachige Reiseleiterin
  • Gepäck- und Service-LKW
  • Hotels 3* im DZ (5x), Mongolische Jurte (1x), Holzhäuser
  • Verpflegung (ohne alkoholische Getränke)
  • Kommunikationssystem (Funk)
  • Satellitentelefon für Notfälle (-> Rettungshubschrauber)
  • Benzin
  • Flughafentransfer

Empfohlene erweiterte Ausstattung:

  • Enduro-Kleidung
  • Protektoren auch für Rücken und Schienbeine (Steinschlag)
  • Regenkombi
  • Thermounterwäsche
  • 2. Paar Handschuhe
  • Ersatzvisier
  • kleinen Rucksack
  • Schwimmsachen
  • Sonnencreme
  • Insektenschutz
  • bequeme Freizeitkleidung

Geschäftsbedingungen